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Die heutige Jugend

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Die heutige Jugend   

                                         in Deutschland


VORWORT

    Wie oft haben wir das schon hören müssen und unsere Augen verdreht? Mindestens tausendmal haben wir auf das Wohl unserer Grossmütter/Mütter/Väter geschworen, dass diese Aussage nie, niemals über unsere Lippen wandern wird, auch nicht in unzurechnungsfähigen Zuständen. Bei Einigen von uns ist diese Zeit noch gar nicht so weit entfernt, ältere Kaliber werden sich trotzdem daran erinnern, wenn sie ganz ehrlich sind, an die schönen Mode-Sünden, die wir begingen, dazu die passende Frisur(?) mit schwer gesellschaftskompatibler Farbe, an unser Herumgelungere auf dunklen Schulhöfen und den ersten öffentlichen Rausch, den man weniger cool hinter sich gebracht hatte, als zuvor ausgemalt.

INHALTSVERZEICHNIS

I.Die Geheimnisse der Jugendsprache

Ist doch bitching*

[ist leicht zu haben]

v   Die Jugendsprache ist der Jargon der Jugend

Jugendliche sprechen teils als Erwachsene, anders als ihre Eltern. Jugendsprache kann man fast überall in der Welt beobachten, oftmals noch deutlicher ausgepregt als in Deutschland.

Die Jugendsprache beeinflusst mehrere kulturelle und sprachliche Varianten zB. die Hiphopkultur, Anglizismen, SMS-Kurzsprache und Internet-Chat Jargon.

Jugendsprache benutzt man um sich von den Erwachsenen abzuheben. Des Weiteren ist die Bequemlichkeit und Coolness wichtig, denn Sprache soll neben Kleidung und Verhalten die Lebensart widerspiegeln.

                                                                                                 Sms-kurzsprache

                                                                           

                                                                           Schönen Tag: sTn         

                                                                           Achtung: 8ung          

                                                                           Zu spat: 2L8    

                                                                           Lust zu schreiben:Lzs      

                                                                           Gute Nacht: gn8

Bild:Handy2.jpg 

v   Ursachen der Jugendsprache

  Als wesentliche sprachliche Motive und Motivationen erscheinen wie bei allen Jargons Abgrenzung und Selbstdefinition (Identitätsfindung). Jugendsprache wird meistens nur unter Gleichaltrigen verwendet, in den so genannten Peer Groups (Bezugsgruppe gleichaltriger Jugendlicher). Dort verbreitet sich neues Vokabular recht schnell. Des Weiteren ist die Bequemlichkeit und 'Coolness' zu nennen, denn Sprache soll neben Kleidung und Verhalten die Lebenseinstellung widerspiegeln.

v    Merkmale der Jugendsprache im deutschen Sprachraum

Die verwendeten Ausdrücke unterscheiden sich regional und von Gruppe zu Gruppe oft so stark, dass es teilweise zu Verständnisproblemen kommen kann. Manche Gruppen gebrauchen in hohem Maße Vulgarismen oder bevorzugen es, neue Wortkreationen in ihre Gespräche einzubauen.

    * Ein großer Teil der Ausdrücke sind Wortneuschöpfungen (Neologismen), teilweise in Anlehnung an bestehendes Wortmaterial, beispielsweise:

          o alken, röntern, bollern, picheln, hacken - entw. von Saali, zusaufen, wegbechern, zulaufen lassen, Kolben zwitschern (= sich hemmungslos betrinken)

          o Wumme (= Schusswaffe)

          o cool (= schön, angenehm, erstrebenswert, toll, super)

          o geil, fett (= super, atemberaubend)

    * Manche Wörter werden leicht verändert (Amalgamierung, Kurzwörter): aus vorgestern wird vordergestern, aus einsam wird alleinsam, aus Personalausweis wird Perso, aus Konzert Konzi und aus telefonieren telen bzw. fonen/phonen. Solche Neuschöpfungen können auch aus Spielsprachen stammen (im Deutschen eher selten).

    * Lehnwörter (vor allem Anglizismen): Der Film war boring (= „langweilig“), Ich habe den Mann geownt (= „besiegt, geschlagen, auch: beklaut“)

    * Vereinfachung:

          o achso wird aso

   * Anpassung an Aussprache:

          o mir wird mia

          o dir wird dia

          o Hammer wird Hamma

    * Bedeutungsverschiebungen: „Das Auto sieht geil aus“ ist nicht anstößig gemeint. Das Wort arm kann bedeuten, dass man ein bestimmtes Verhalten einer Person nicht in Ordnung findet. Das Adjektiv gediegen wird synonym zu entspannend und cool verwendet. Möglich sind zudem ironische Veränderungen der Semantik eines Wortes: So verstehen manche Jugendliche unter dem Wort Massage eine Schlägerei und benutzen Rauchmelder als Synonym für Lehrer, die kontrollieren, ob in der Schule geraucht wird.

    * Eine kleinere Zahl von Begriffen entsteht durch Wortaddition. So ist in der Jugendsprache der Teletubbyzurückwinker eine kreative Alternative zum Schwächling. Auch war es einmal sehr beliebt, den Toilettentieftaucher mit Arschbackenbeleuchtung und Glühbirnenantrieb zu verwenden. Derartige Ausdrücke sind aber eher kurzlebig und selten.

    * Superlativbildung: Viele Begriffe werden gesteigert, indem man super, mega, hammer, über, extra, spitzen, ober, end, übel(st), fucking, derb(st), hyper oder ur(est) davor setzt. Manchmal werden auch mehrere dieser Steigerungsformen verwendet: „Das war ein mega- spitzen-klasse Konzi.“

    * Kreatives Verwenden von Zeichen der Popkultur, Werbung, Film oder Jugendszenen, oft in Form von Anglizismen (englischer Lehnwörter) wie zum Beispiel „cool“ als Synonym für „schön; toll; beeindruckend“ oder „chillen“ für „sich ausruhen; entspannen“. Jedoch gibt es manchmal auch den umgekehrten Fall: Statt des schon als Erwachsenensprache angesehenen englischen Wortes „checken“ wird das deutsche Wort „peilen“ verwendet.

    * In einigen Fällen werden Wörter ohne eigene Bedeutung verwendet, deren Aussage sich nur aus dem Zusammenhang ergibt, zum Beispiel „schärfen“:

          o „Wir gehen den XY aufschärfen.“ (= „Wir suchen XY.“)

          o „Schärf doch einmal die Marmelade herüber.“ (= „Gib die Marmelade her.“)

          o „Aufschärfen!“ oder „Aufgeschärft!“ (= „Wer möchte mitspielen?“; vor einem sportlichen Wettbewerb)

    * Fäkalismen und sexuelle Begriffe sind für viele Jugendliche alltäglich. Diese mögen zwar anstößig klingen, sind aber meistens nicht ernst gemeint. Es kann also tatsächlich „normal“ sein, wenn man hört, dass ein Jugendlicher zu seinem Kameraden sagt: „Ach, fick dich doch, du Spasti!“, was so viel bedeutet wie „Lass mich doch in Ruhe.“. Der Satz „Er wurde gefickt.“ bedeutet beispielsweise „Er wurde erwischt.“ 'Mich fickt der Eisbär/der Minus' bedeutet 'Mir ist kalt'. 'Mich fickt die Sonne' bedeutet 'Mich blendet die Sonne'. Der Umgang mit derartigen Wörtern ist jedoch von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich, in manchen Gruppen verpönt. Bildungsnahe Schichten verwenden eine deutlich weniger vulgäre Sprache als bildungsfernere. Auch die Zahl der Mädchen, die eine vulgäre Sprache verwenden, ist geringer als die der Jungen, wobei hier oft Cliquen existieren, die eine besonders obszöne Ausdrucksweise verwenden.

    * Diskriminierende Begriffe wie zum Beispiel „Nigger“ (Dunkelhäutiger), „Mongo“ (Gestörter, Narr, unfähiger Typ), „Spasti“ (Spinner) sind zum Teil ebenfalls alltäglich und werden ohne Rücksicht auf die Etymologie verwendet; insbesondere wird der für männliche Homosexuelle verwendete Begriff „schwul“ oder „Schwuchtel“ abwertend oder als Synonym für „schlecht; schwach“ verwendet. Ebenso tauchen rassistisch anmutende, auf Stereotype zurückgreifende Begriffe wie „Mafiatorte“ für „Pizza“ und „polen“ für „stehlen“ auf.

    * Füllwörter wie zum Beispiel „Alter“, „Mann“, „Langer“, „voll“, „halt“,'Lan' (='Alter') oder „ey“ selbst sind in der Jugendsprache ebenso zahlreich anzufinden (siehe auch Hip-Hop).

    * In normalen Wörtern werden oft Buchstaben durch andere ersetzt, die dann doppelt sind: „Vadda“ statt „Vater“, „Mudda“ statt „Mutter“, „Brudda“ statt Bruder, „Digga“ statt „Dicker“, „Gheddo“ statt „Ghetto“ etc. Die Buchstabenersetzungen sind oft mundartbedingt.

    * Gerade in bildungsferneren Schichten zeichnet sich die Sprache durch das auslassen von Präpositionen aus. („Erst war ich Kino, danach Mägges und dann Kneipe.“).

    * Auch sehr beliebt sind neuerdings Adjektive wie 'porno' oder 'asi' (von 'asozial').

    * Sehr häufig werden auch folgende Begriffe v.a. im Norddeutschen benutzt: 'Sacklhans' (= Tollpatsch), 'krizz' (= dumm).

                

v    Die Jugendkultur

   

Die Klage der Erwachsenen, die heutige Jugend sei so verantwortungslos wie spaßsüchtig, ist wohl so alt wie die Menschheit selbst. Erstaunlicherweise hat dieser Vorwurf sich im Laufe der Zeit immer selbst widerlegt. Seit jeher und in allen Kulturen haben sich Jugendliche in Gruppen und Cliquen zusammengeschlossen und sich von der Welt der Erwachsenen abgegrenzt. Dieser Prozess der sozialen Einübung unter Gleichgesinnten, aber auch die Anstöße und Innovationen aus diesen Zusammenschlüssen, wirken positiv in die Gesellschaft hinein. Die sogenannte Jugendkultur, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts immer stärker in einzelne Szenen auf gespalten hat, ist in den meisten Fällen ein fruchtbarer Nährboden für gesellschaftlichen Fortschritt.

Kinder und Jugendliche sind nach Ansicht von Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftlern politische Seismographen: Ihr Verhalten erlaubt Rückschlüsse auf den Zustand der Gesellschaft. Kinder- und Jugendstudien liefern folglich nicht nur ein differenziertes Abbild dieser sozialstrukturellen Gruppe, sie geben zugleich den Blick auf Probleme der Gesellschaft insgesamt frei.

Ob es sich um Politikverdrossenheit, die mangelnde Identifikation junger Ostdeutscher mit dem neuen Gesellschaftssystem, das Verhalten Jugendlicher bei Bundestagswahlen, ihre Haltung zur Gleichstellung von Frauen, die Bedeutung von Alltagstechnik für Jugendliche oder ganz allgemein um Zukunftsvorstellungen von Jugendlichen handelt, die je spezifischen Ergebnisse verweisen auf konkrete Probleme, die es in unserer Gesellschaft zu lösen gilt.



Die Beiträge dieser Ausgabe enthalten nicht nur spezifische Informationen über das Verhalten, die Werte und die Schwierigkeiten junger Menschen, sondern liefern zugleich deutliche Hinweise darauf, wo politischer Handlungsbedarf besteht.

                            

II. Mode und Kleidung

- Jugend will gut aussehen, sie wollen gefallen lassen

- junge Leute – und nicht nur die – beműhen sich, sportlich auszusehen, sich sportlich zu bekleiden

- aber es gibt auch verschiedene Extreme des Aussehens

- heutige Mädchen schminken schon ab 12 Jahren

- sie färben ihre Haare nach, sie benützen bunte Farben als rot oder orange

- s Aussehen unseres Jugend macht auch bei alten Leuten die Entrüstung

- sie kritisieren Jugend und beurteilen sie nach dem Aussehen

- für die alte Leute ist besonder wichtig die Kleidung – sie sind dieser Meinung, das die Kleidung einen Mensch machen

- und wir, die Jugend, befinden die Kleidung nicht so wichtig – meistens tragen wir nicht die gesselschaftliche Kleidung, sondern die sportliche und bequeme oder moderne und extravagant

- aber man muss in dei Tasche tiefgegriefen, wenn man modern angezogen will

- also, ich meine, die Mode den Alter ist konservativer als unsere

- die Mode für uns ist heute für neue Experimente geöffnet, es gibt keine Grenzen in der Mode, alles ist tragelar (früher bestimmen die Mode die Modemacher oder Oberschicht in der Gesellschaft)

- junge Leute haben mehr Mut etwas neues prüfen, die Jugendlichenn wollen ausgefallen gezogen werden

- am meistens tragen sie aber e Jeanshose, T – Schirt und bequeme Schuhe

                

v    Was bevorzugen junge Leute?

Ihre Kleidung muss … sein.

1.auffällig                                                                 4.sportlich

2.schick

3.weiblich                                                                    5.lässig

v    Mode und Kleidung - Der persönliche Geschmack entscheidet

   In unserer heutigen Zeit wird die Mode immer schnelllebiger. Was heute noch schick und trendy ist, kann morgen schon wieder von der Bildfläche verschwinden. Um so schöner ist es dann, ein zeitloses Stück zu ergattern, welches auch noch in einigen Jahren tragbar ist.

Viele Menschen sind der Meinung, dass zum Beispiel schwarze Kleidung einen gewissen Stil ausstrahlt und zeitlos ist. Dies liegt jedoch im Auge des Betrachters. Denn wer sagt uns denn, was gerade in Mode ist und was eher zeitlos ist? Es ist immer wieder zu bemerken, dass Kleidung, die schon einmal in Mode war, auch wieder Mode wird. So waren zum Beispiel Schlaghosen in den 60er und 70er Jahren auf dem Höhepunkt der Mode. Bis Anfang der 90er waren sie jedoch aus dem Straßenbild fast vollständig verschwunden, bis sie in der Techno- und Rave-Szene wiederentdeckt wurden. Die Schlaghose ist jedoch nur ein Beispiel für wiederkehrende Trends. Denn immer wieder wiederholen sich modische Highlights oder auch Sünden, wenn auch in manchen Fällen in abgewandelter Form.

Unsere Gesellschaft schreibt uns praktisch vor, welche Kleidung momentan modern ist. Besonders bei Kindern und Jugendlichen wird erkennbar, dass man ohne die coolsten oder modernsten Klamotten schnell zum Außenseiter mutieren könnte. Doch besonders Markenmode ist größtenteils sehr teuer. Aus diesem Grund ist es für viele Menschen nicht immer möglich, die modernen Trends in Sachen Kleidung mitzumachen. Dies erkannten zahlreiche Geschäfte und Hersteller und produzieren trendige Mode zu niedrigen Preisen.

Aktuelle Modetrends müssen nicht immer teuer sein. Auch mit modischen Accessoires lassen sich die betagten Hosen oder der alte Pulli aufwerten. Wer jedoch das gewisse Kleingeld auf dem Bankkonto hat, kann sich selbstverständlich das passende Stück bei einer Modenschau in Paris kaufen. Auf solchen Modenschauen werden jedoch vorrangig Einzelstücke gezeigt, die eigens für die superschlanken Models angefertigt worden sind. Diese Stücke sind im alltäglichen Leben kaum tragbar und sollen auch eigentlich nur Trends für die Alltagskleidung setze  .                                      

                                                                                                                         

                                                                         

                                                                  

III.Freizeitpräferenzen

v    Nachtleben in Deutschland

  Deutschland, mit seinen zahlreichen Stäben und Publikationen, hat ein aktives Nachtleben, das ist zu erfahren. Das Nachtleben in Deutschland zu genießen ist große Weise, Erholung und Genuß wenn an einem Feiertag zu diesem Land zu suchen. Nachtleben in Deutschland ist extrem vibrant. Die Vereine, die Stäbe und die Publikationen werden regelmäßig von vielen täglichen Leuten besucht. Du kannst erhalten, beide Knaben sowie die älteren Personen zu sehen, die diese Plätze am Abend thronging sind, um ein Getränk zu teilen oder die groovy Musik einfach zu genießen. Ob du in Berlin, in Frankfurt, in Stuttgart, in Dresden, in München oder in Hamburg bist, erhältst du sicher einen Geschmack des bunten Nachtlebens des Landes. Jede Nacht kommen viele Leute, die ihre modernste Ausstattung tragen, zu den Discos und zu den Publikationen, große Zeit zu haben zu singen und zu tanzen. Du kannst hierhin kommen und zum wohlklingenden und zu den Füßen die Zahlen klopfend hören, die heraus durch das DJ’ umgeschnallt werden; s. Der Tanzboden in den Discos wird mit Leuten gefüllt, die gesehenes Kreisen nach der Melodie ihrer Lieblingsschiene sein können. Du kannst zu den Phasenbandleistungen in den Nachtkluben, die Stäbe und die Discos und die Publikationen auch hören. Das Ambiente in den Vereinen ist einfach fantastisch. Mit beleuchtete schwach Atmosphäre und die Laserlichte, die einen magischen Effekt, bequeme Sitzplatzvorbereitungen verursachen, diese werden der vollkommene Platz, zum sich zu entspannen und sich abzuwickeln. Diese nightspots sind einige der geschehenden Plätze im Land. Das Nachtleben ist Deutschland ist wirklich aufregend. Alle Nachtklube und Discos öffnen sich nach 8:00 am Abend und funktionieren bis die frühen Stunden des Morgens. Wegen dieses Grundes kann man sagen, daß Deutschland ein Land ist, das nie schläft. Um das Nachtleben in Deutschland in seiner Gesamtheit zu genießen, mußt du den Richtlinien der nightspots folgen. Viele Vereine haben Kleidcodes geregelt, denen man erwartet wird, zu folgen. Das Rauchen und das Trinken wird erlaubt, aber keine Art von misbehaviors wird nicht erlaubt. Leute unterhalb 18 Jahre des Alters werden nicht innerhalb der Nachtklube, der Stäbe und der Publikationen erlaubt. Einige der Hauptvereine und der Publikationen, in denen du erhalten kannst, dem aktiven Nachtleben von Deutschland zu glauben, sind Bühne hinter dem Vorhang-Tanz-Verein in München, Bereuther in Hamburg, Newton-Stab in Berlin und andere. Nachtleben in Deutschland lockt beides t er Einheimische sowie die Touristen mit seiner wohlklingenden Musik, köstlichen Getränken und fantastischen Ambiente an. Du bist sicher, sich zu amüsieren und eine große Zeit zu haben das Nachtleben in Deutschland erfahrend.

                                  

v    …noch Interesse an Kultur?

Das reiche kulturelle Erbe Deutschlands spiegelt die Stimmung und die Sorgen den Jugendlichen wider, was bei der bewegten Geschichte dieses Landes kaum überrascht. Von der himmelhohen Pracht der Kathedralen bis zu Klassikern aus der Stummfilmzeit, von den einflussreichsten Philosophen (Kant, Hegel, Nietzsche, Marx) bis zu genialen Physikern (Einstein, Planck), von der Crème der klassischen Komponisten (Bach, Beethoven, Brahms, Händel, Wagner) bis zur zeitgenössischen Industrial-Grunge Music und Krautrock, vom literarischen Genie Goethes bis zu Brechts revolutionärem Theater - all dies hat Deutschland zu bieten. Man könnte mit Leichtigkeit den gesamten Besuch nur mit deutscher Kunst und Kultur füllen.

v    Freizeit und Sport

Was machen Jugendlichen nach Feierabend? Wohin gehen sie mit der Familie am Wochenende? Freizeit- und Sportangebote gibt es in Deutschland für jeden Geschmack. Ob sportlich oder lehrreich, in der Gruppe, zu zweit oder alleine - wer seine Freizeit sinnvoll und aktiv gestalten möchte, findet hier immer das Richtige.

Sportlich hat Deutschland viel zu bieten, sowohl im Leistungs- als auch im Breitensport. Die Angebote reichen von A wie Angeln bis Z wie Zucht-, Reit- und Fahrverein. Ebenso umfassend sind auch die Möglichkeiten einer aktiven Freizeitgestaltung. Spiel und Spaß.

         

IV.Stress bei Jugendlichen




    Jugendliche befinden sich in einer sehr sensiblen Lebensphase, der Übergang vom Kind zum Erwachsenen ist oftmals mit vielen Komplikationen und Schwierigkeiten verbunden. Diese kritischen Phasen in der Jugend, beispielsweise durch die körperliche Entwicklung, dem Hineinwachsen in die Rolle des Erwachsenen, dem Herausfinden der eigenen Identität, dem Loslösen von den Eltern oder dem Finden geeigneter Freundesgruppen, stellen oft große psychische Belastungen dar. Nebenbei üben auch äußere Lebensbedingungen einen nicht zu vernachlässigenden Druck auf die Jugendlichen aus. Erwähnenswert sind hierbei Schule, Beruf/ Wirtschaft, Familie oder auch Freunde – all diese Faktoren stellen diverse, oft widersprüchliche Erwartungen an den jugendlichen Menschen.

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v   Stressfaktoren im Jugendalter

Es gibt natürlich eine Vielzahl an Stressoren, welche Jugendliche im Alltag belasten können. Beispielsweise Konflikte mit Eltern, Lehrern oder Geschwistern, finanzielle Probleme, Schwierigkeiten mit dem Erwachsenwerden und noch viele andere Möglichkeiten könnten hier genannt werden. Wir möchten allerdings hier nur auf drei Stressfaktoren für Jugendliche eingehen, dies sind auch jene Faktoren, auf die wir unseren Fokus bei der empirischen Untersuchung gelegt haben:

a)      Schul- und Berufsanforderungen

                

Es wird von den Jugendlichen immer mehr gefordert eine „ordentliche“ Schulausbildung zu absolvieren und dabei so gut wie möglich abzuschneiden. Bei einer repräsentativen Untersuchung unter Jugendlichen gaben 38% der weiblichen und 29% der männlichen Befragten an, dass sie in der Schule oder im Beruf ständigem Druck ausgesetzt sind (vgl. Mansel, Hurrelmann 1994, S. 139).

Die Schule beeinflusst die psychosoziale Befindlichkeit der Jugendlichen sehr stark, verbunden mit Schule entsteht ein großer Erfolgs- und Erwartungsdruck. Beispielsweise entstehen Angste und Befürchtungen bei Jugendlichen:

  • hinsichtlich dem Nichterhalten des Schulabschlusses
  • bei erwarteten oder tatsächlichen Schulversagen
  • bei schlechteren Schulleistungen als die Eltern erwartet hätten
  • aufgrund von Konflikten mit Eltern wegen der erreichten Schulleistungen
    (vgl. Mansel & Hurrelmann 1994, S. 45)

b) Eltern / Familie

Im Jugendalter geraten oft die Eltern mit den jugendlichen Kindern in Konflikte. Die Jugendlichen wollen ihren eigenen Weg gehen, wollen selbst Entscheidungen treffen und ihre eigenen Vorstellungen in die Realität umsetzen.

c) Peergruppe und Freundeskreis

Zu den Entwicklungsaufgaben der Jugendlichen gehört, wie oben bereits erwähnt, auch der Kontakt zu gleichaltrigen Freunden und Kollegen. Stress wird dann in einer Gruppe ausgelöst, wenn ungleiche Behandlung oder dominante Haltung einiger Mitglieder vorherrscht und wenn dadurch der Jugendliche eine Randstellung in der Gruppe einnehmen muss. Auch ist es problematisch für Jugendliche, keinen Anschluss in einer solchen Peergruppe zu finden. (vgl. Mansel, Hurrelmann 1994, S. 163ff.)

d) Auswirkungen von Stress auf Körper und Psyche bei Jugendlichen

Folgende grafische Darstellung soll den Zusammenhang zwischen bestimmten ungünstigen Lebensbedingungen und den damit hervorgerufenen Stresssymptomen Zusammenhang

Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Stress, demnach gibt es Menschen, die Stress als positive Herausforderung sehen und andere wiederum, die in ähnlichen Situationen zusammenbrechen würden. Beeinflussen kann dieses positive oder negative Empfinden die Ressourcen, welche einem Mensch zur Bewältigung einer Stresssituation zur Verfügung stehen. Beispielsweise persönliche Fertigkeiten, Freunde, Umfeld, psychologische Betreuung und ähnliches. Jedoch, je weniger Ressourcen die Jugendlichen zur Bewältigung des Stresses zur Verfügung haben, desto weniger leicht wird die Verarbeitung solcher Stresssituationen sein

                                                                                    

V. Generationenkonflikt

Rente

v    Pubertät - der Schrecken aller Eltern

Familien mit jugendlichen Kindern - das sind heftige Auseinandersetzungen, endlose Diskussionen, Zorn- und Tränenausbrüche, knallende Türen, Tage des eisigen Schweigens, so die landläufige Sicht: das reinste Horrorszenario. Eltern, besonders Mütter klagen sich untereinander ihr Leid: die Verbindung zu den Kindern droht abzureißen, auf gutgemeinten Rat wird gepfiffen. Jugendliche machen was sie wollen, ohne Rücksicht auf Verluste. Die 'Alten' leben hinter dem Mond, verstehen gar nichts, wissen alles besser und meckern ständig nur rum. Ein genussvolles Leben im Hier und Jetzt lässt sie keinen Gedanken an morgen verschwenden, warum sich für Schule oder Beruf abrackern? Bei den Perspektiven kann man sich die Mühe doch gleich sparen. Die Eltern fühlen sich hilflos, überfordert, sorgen sich um die Zukunft ihrer Kinder. Die Angst vor der Jugendzeit hat sich tief ins Bewusstsein der Elterngeneration eingegraben. Naht die Pubertät der Kinder, die gemeinhin als Auslöser dieser unglückseligen Entwicklung gilt, rechnen die Eltern mit dem Schlimmsten.

“Ihr Alten habt gut reden”

Es ist nicht immer leicht, Konflikte zwischen Eltern und ihren Kindern zu vermeiden. Eltern müssen versuchen ihre Kinder zu verstehen und Kinder müssen den Ratschlägen ihrer Eltern folgen. Vielleicht glauben Eltern, dass ihre Kinder zu Hause mehr lernen müssen, selbst nach einem langen Schultag. Am Ende eines langen Tages möchten sich die Eltern entspannen bei Kindern ist das ähnlich. Natürlich sollen Kinder jeden Tag ihren Eltern bei der Hausarbeit helfen, weil das doch vernüftig ist. Wenn die Freunde der Kinder den Eltern nicht gefallen, dann gibt es einen Konflikt zu lösen. Eltern sollen ihren Kindern vertrauen, dass sie nichts Schlechtes machen (werden). Und falls das Vertrauen zwischen Eltern und Kindern gebrochen würde, dann sollen die Eltern das ihren Kindern erklären. Dadurch können Eltern und Kinder  besseres Verhältnis ohne so viele Konflikte haben.

* Ein selbstkonflikt?

Die Grenzen der Jugend als 'Generation' zerfließen bis zur Unkenntlichkeit. Die Übergänge zwischen Kindheit und Jugend verschwimmen, die Kindheit endet immer früher. Und der Übergang ins Erwachsenenleben mit der Integration in den Berufsmarkt zieht sich immer weiter hinaus, bis hin in die Dreißiger.

Selbst wenn es möglich ist, sich zwar nicht auf scharfe Grenzen der 'Lebensphase Jugend', so aber doch auf die Konturen ihrer Übergänge von anderen und in andere Lebensphasen zu einigen: es bleibt doch dabei, dass ganz legitimerweise Stimmen, nach denen es 'die Jugend' nicht gibt, so alt sind wie die Jugendforschung selbst.

                 

VI.Alkohol unde Drogenexzesse bei Jugendlichen

Trinken, 

          Immer mehr Jugendliche betrinken sich bis zum Umfallen. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Zehn- bis 20-Jährigen wegen Alkoholmissbrauchs habe sich seit dem Jahr 2000 auf 19 500 Fälle verdoppelt. Aktuelle Untersuchungen zeigten, dass Kinder und Jugendliche seit einigen Jahren mehr Alkohol trinken. Waren es bei den 12- bis 17-jährigen 2005 noch 34 Gramm reinen Alkohols pro Woche, so lag die Menge 2007 ihren Worten zufolge bei 50 Gramm. 2005 sagten noch 20 Prozent der Jugendlichen, sie hätten schon einmal fünf oder mehr alkoholische Getränke hintereinander getrunken, 2007 waren es schon 26 Prozent, die sich zu diesem „binge drinking“ bekannten.

Insgesamt zeigten die Zahlen des Drogenberichts, dass Sucht keineswegs ein Randproblem der Gesellschaft sei: ein Drittel der Erwachsenen rauche, 9,5 Millionen konsumierten Alkohol in riskanter Weise, 1,3 Millionen seien alkoholabhängig, 1,4 Millionen medikamentenabhängig. Außerdem missbrauchten etwa 600 000 junge Leute Cannabis oder seien davon abhängig, 200 000 weitere nähmen Opiate, Kokain, Amphetamin oder Halluzinogene.

Bei der Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit illegalen Drogen gibt es Bätzing zufolge eine negative Wende: 2007 starben 1394 Menschen an den Folgen ihrer Drogensucht, 7,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Ursachen seien noch nicht bekannt.

v    Mehr Drogentote

Insgesamt zeigten die Zahlen des Drogenberichts, dass Sucht keineswegs ein Randproblem der Gesellschaft sei: Ein Drittel der Erwachsenen rauche, 9,5 Millionen konsumierten Alkohol in riskanter Weise, 1,3 Millionen seien alkoholabhängig, 1,4 Millionen medikamentenabhängig. Außerdem missbrauchten etwa 600.000 junge Leute Cannabis oder seien davon abhängig, 200.000 weitere nähmen Opiate, Kokain, Amphetamin oder Halluzinogene.

Bei der Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit illegalen Drogen gibt es Bätzing zufolge eine negative Wende: 2007 starben 1.394 Menschen an den Folgen ihrer Drogensucht, 7,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die genauen Ursachen seien noch nicht bekannt, so die SPD-Politikerin.

Wie die seit vielen Jahren durchgeführten Shell-Jugendstudien zeigen, fühlen sich heute schon Schüler noch vor dem Eintritt in das Berufsleben vom Problem der Arbeitslosigkeit bedroht. Es zeigt sich entgegen mancher tradierter Vorstellungen, dass Jungsein heute nicht mehr die unbeschwerte Zeit des Lernens, spielerischen Ausprobierens und der allmählichen Vorbereitung auf die Berufstätigkeit, ist. Die Befürchtung, eines Tages ohne Job dazustehen, rangiert bei den 12- bis 24jährigen inzwischen vor allen anderen Angsten. Prinzipiell durchaus engagementbereit, fehlt es den jungen Menschen an geeigneten Organisationen und Strukturen, in denen sie etwas bewirken können. Sie halten sich daher vielfach an ihre eigenen Stile und jugendspezifischen Kulturen, die - einem gesamtgesellschaftlichen Trend folgend - immer diffuser und flexibler werden. Konfrontiert mit der Gefahr der Arbeitslosigkeit und mit dem Eindruck, von der Politik im Stich gelassen zu sein, blickt die Jugend mit sehr gemischten Gefühlen in die Zukunft. Den politischen Institutionen traut die junge Generation eine Lösung der großen gesellschaftlichen Probleme nicht zu. Sie fühlt sich einflußlos und entwickelt ihre eigenen Mechanismen zur Problembewältigung. Die herkömmlichen Deutungen ihres Verhaltens als 'unpolitisch', 'übertrieben individualistisch' und 'egoistisch' werden den tatsächlichen Gegebenheiten - einem individuell zugeschnittenen, teilweise sehr zielstrebigen Engagement - nicht immer gerecht.

                                                 

                                                                             

VII. Jugend und Rauchen  

 

 

v     Deutschlands Jugend lässt das Rauchen sein

Berlin - Zigaretten sind fast schon out, glaubt man den Ergebnissen einer aktuellen Umfrage - aber noch nicht ganz. Der Anteil der 12- bis 17-jährigen Raucher ging demnach im Vergleich zum Jahr 2001 von 28 Prozent auf nunmehr 18 Prozent zurück. 2005 griffen noch 20 Prozent der Jugendlichen zur Zigarette. Die erfreulichen Ergebnissen entstammen einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aus dem Frühjahr 2007.

Der Erstkonsum von Tabakwaren liegt bei Kindern und Jugendlichen oft bis zu zwei Jahre vor dem Erstkonsum von Alkohol und anderen Drogen. Es gibt in der Gruppe abhängigkeitskranker Jugendlicher kaum Nichtraucherinnen und Nichtraucher, während in der gesamten Jugend eine starke Gruppe von Nichtraucherinnen und Nichtrauchern existiert. Es sind ungefähr zehnmal mehr Menschen von legalen Drogen wie Nikotin und Alkohol abhängig als von illegalen Substanzen. Wer bereits früh Nikotin und Alkohol missbräuchlich verwendet, greift aus klinischer Erfahrung später oft auch zu illegalen Substanzen, z. B. in letzter Zeit verstärkt zu Amphetaminen, Ecstasy und Cannabis. Daher und aus anderen Gründen werte ich das Nikotin und das Acetaldehyd im Rauch als die Einstiegsdrogen und Wegbereiter für den Konsum und Missbrauch auch anderer Drogen.

Der kindliche und jugendliche Organismus ist weitaus stärker durch den Missbrauch psychoaktiver Substanzen gefährdet als der Organismus Erwachsener. Der Missbrauch von Nikotin und Acetaldehyd führt sehr schnell zur körperlichen und psychischen Abhängigkeit. Die Entwicklung einer Abhängigkeit geschieht schleichend und wird von Betroffenen oft erst bemerkt, wenn die Krankheit bereits begonnen hat. Dann ist es oft schwer, mit dem Rauchen wieder aufzuhören. Je früher einer oder eine mit dem Konsum von psychoaktiven Substanzen beginnt, desto schlechter ist aus klinischer Erfahrung die Prognose und desto schneller kann sich eine Abhängigkeit entwickeln. Gleichwohl können die meisten Jugendlichen nach einer Probierphase mit dem Missbrauch von Substanzen wieder aufhören bzw. einen verantwortlichen Umgang mit Drogen erlernen und eine Abhängigkeit vermeiden.



v    Suchtprobleme in der Pubertät

Der Drogenkonsum ist in der Jugendzeit so verbreitet wie in keinem anderen Lebensabschnitt. In dieser Zeit müssen eine ganze Reihe von Entwicklungsaufgaben bewältigt werden, wie Aufbau neuer sozialer Beziehungen, Aufbau einer persönlichen, sexuellen und beruflichen Identität und Entwicklung von Strategien für die Lebensplanung. Die aus diesen Entwicklungsaufgaben entstehenden Konflikte und Widersprüche, besonders häufig ist es die Angst, den Erwartungen von Eltern, Lehrern und anderen Bezugspersonen nicht zu genügen, führen bei zahlreichen Jugendlichen zum Griff zur Droge. Es ist für sie eine Möglichkeit der kurzfristigen Problem- und Lebensbewältigung. Daneben spielt auch das 'Ausprobieren' und 'Herumexperimentieren', die Suche nach neuen Erfahrungen und Grenzüberschreitungen, eine wichtige Rolle.

Eine Form der Lebensbewältigung?

Im Sinne dieser Problembewältigung erfüllt die Droge einige wichtige Aufgaben: Sie führt zur Verminderung der bestehenden Angst, wirkt beruhigend, verbessert gleichzeitig die Stimmungslage und dient außerdem dazu, dem Jugendlichen das Solidaritätsgefühl mit der Gruppe zu geben, das wiederum wichtig für den Aufbau der eigenen Identität ist. Da es für den Gebrauch von illegalen Drogen für Jugendliche kaum ein Vorbild der Eltern gibt, sind die Einflüsse und die Unterstützung der Gruppe der Gleichaltrigen in diesem Bereich besonders groß.

Im Gegensatz zum experimentierenden Drogenkonsum Jugendlicher steht der von Abhängigen, der zum Verlust der Kontrolle über die eigene Persönlichkeitsentwicklung und über die Beziehungen zu anderen Menschen und langfristig zur Zerstörung der Persönlichkeit und ihrer Lebensbewältigungsstrategien führt.

v    Alkohol

Die Volksdroge Nummer eins ist der Alkohol. Obwohl Alkohol eine gesellschaftsfähige Droge ist, ist sie hinsichtlich der Abhängigkeit die wichtigste aller Drogen. In Deutschland sind 2,5 Millionen Menschen alkoholabhängig. Man schätzt, dass jährlich etwa 40 000 Menschen an den Folgen des Alkoholkonsums sterben.

v    Alkohol: alltäglicher 'Genuss'

Da der Alkoholgenuss in unserem Kulturkreis zum täglichen Leben gehört, haben Kinder und Jugendliche oft schon sehr frühe eigene Erfahrungen. Durchschnittlich 25 Prozent aller Jugendlichen von elf bis 15 Jahren haben Alkohol schon vor dem elften Lebensjahr zu sich genommen. Nach einer Erhebung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln, aus dem Jahre 1997 aus den alten Bundesländern, trinken rund 25 Prozent der Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren regelmäßig Alkohol und hatten schon mindestens einen Alkoholrausch.

v    Wie entsteht Sucht?

Die positiven Gefühle bei der Einnahme von Drogen führen zum Wunsch, sie immer wieder zu erleben, und damit zur Sucht. Ein weiterer Aspekt für die Entwicklung der Abhängigkeit ist die Tatsache, dass die körpereigene Produktion von Endorphinen bei der Zufuhr von Drogen aufhört, sodass der Körper selbst nicht mehr in der Lage ist, Gefühle des Wohlbefindens zu vermitteln, und dass nach wiederholter Einnahme von Drogen immer größere Dosen erforderlich werden, um die gleich gute Wirkung zu erzielen. Werden dem Körper dann keine Drogen mehr zugeführt, entstehen Entzugssymptome, die bewirken, dass der Betroffene mit allen Mitteln versucht, sich wieder eine Droge zuzuführen, um sein Wohlbefinden wieder herzustellen. Es kommt zur Abhängigkeit, die auch nach jahrelanger Abstinenz immer noch auslösbar ist, da die Droge auch dann sofort wieder zu einer Hemmung der körpereigenen Endorphinproduktion führt.

       VIII.  Jugend oder schneller Erwachsen werden?

                                      

v    Jugend als Bildungszeit oder Freizeit?

Auch wenn der erste Anschein etwas anderes nahe legt: heutige Jugendliche sind daran interessiert, erwachsen zu werden. Sie beschreiten diesen Weg nicht mehr wie ihre Elterngeneration, sie streben den Übergang nicht mehr so zügig an und sie stellen sich unter „Erwachsen Sein“ etwas anderes vor. Was aber bleibt, ist das Ziel, irgendwann die Jugendphase zu verlassen und in den Status des Erwachsenen einzutreten. Hierbei muss das Wort „irgendwann“ besonders betont werden. Nicht alle Jugendlichen wollen gleich schnell erwachsen werden. Ein Teil kann es quasi kaum erwarten, endlich kein Jugendlicher mehr zu sein, ein anderer Teil möchte die Möglichkeiten des Jugendlich-Seins möglichst lange genießen. Der vorliegende Beitrag nimmt sich dieser unterschiedlichen Wege in den Erwachsenenstatus an. Im ersten Teil werden deshalb zwei unterschiedliche „Modelle“ von Jugend beschrieben, an denen sich heutige Heranwachsende orientieren. Diese beiden Modelle können mit den Begriffen Jugend als Bildungszeit und Jugend als Freizeit umschrieben werden. Im zweiten Teil wird der Versuch unternommen, Typen von Jugendlichen zu identifizieren, die sich in unterschiedlich starkem Maße an beiden Modellen orientieren. Auf diese Weise können jugendliche Entwicklungswege in den Erwachsenenstatus systematisch beschrieben und ein besseres Verständnis für jugendliche Biographievorstellungen geschaffen werden.

                            

                                                                                                                

                                                                                        

                                                         

IX. Lebenslage junger Menschen

  Das Konzept der Lebenslagen verweißt vor allem darauf, das Lebensverhältnisse, Handlungsspielräume und Lebensperspektiven einzelner Menschen, oder einer Gruppe von Menschen, von ihrer sozialen und materiellen Umwelt, die Befriedigung ihrer Bedürfnisse, dem Sinn eines Lebens entsprechend, ermöglicht oder nicht, abhängig sind.(also z.B. Verhaltensweisen von vorfindbarer sozialer Infrastruktur). Entscheidend dafür ist die sozialpolitische Entwicklung.

Lebenslagen sind darüber hinaus von Individualisierungs- und Pluralisierungstendenzen gekennzeichnet. Die Individualisierung der Lebensführung drückt sich in dem Brüchigwerden tradierter Werthaltungen, Lebensformen und vorgegebener Lebens -und Berufswege aus. Dies wird deutlich in den vielfältigen Formen der Lebensführung, die einerseits neue Möglichkeiten und Chancen, andererseits aber auch einen Verlust an Sicherheit und die Gefahr der Überforderung und Vereinzelung mit sich bringen. Die Individualisierung der Lebenslagen geht einher mit der Pluralisierung  der Lebenslagen, d.h. generell der Ausdifferenzierung von Zugangsmöglichkeiten zu materiellen und sozialen Ressourcen, die sich vor allem in Bezug auf Lebensort, Alter, Geschlecht, Nationalität, materieller Lage sowie Bildungs- und Arbeitssituation unterscheiden.

Die Ausrichtung der Sozialisation im Jugendalter an einer allgemein vorgegebenen, institutionell abgesicherten und gewährleisteten Normalbiographie tritt zurück und eine für Jugendliche aktuell nicht überschaubare Pluralität von Optionen und Risiken bestimmt den jeweiligen Sozialisationshorizont.

 War die Jugendphase in den 60er und 70er Jahren noch als Schonraum definiert, von Problemen der Erwachsenenwelt entlastetet, so bedeutet Jugend heute nicht nur eine subjektive biographische Lebensphase, mit den Aufgaben der inneren Entwicklung, des Lernens und der Identitätsbildung  sie ist auch, und dies wird ein immer entscheidenderer Faktor, eine gesellschaftlich bestimmte Lebenslage, abhängig von gesellschaftlichen Bedingungen und Erwartungen, vor allem aber von der Zukunft und Zukunftsfähigkeit der zentralen Regelungen und Grundlagen unserer Arbeitsgesellschaft.

 Jugendliche beschäftigen die Probleme der Arbeitswelt (Arbeitslosigkeit, Lehrstellenmangel, Globalisierung, Rationalisierung, Sozialabbau und Verarmungsprozesse) am stärksten und fühlen sich von den Erwachsenen und der Politik im Stich gelassen, da solche Probleme nicht angegangen werden.

 Erwachsenwerden wollen, aber angesichts der Erschwernisse des Übergangs- Jugendlicher bleiben zu müssen (d.h. in Lern-, Ausbildungs-, Qualifikations-, und Weiterqualifikationsphasen zu leben), scheint gegenwärtig die paradoxe Aufgabe der Bewältigung der Jugendphase zu sein.

 So ist auch die Normalbiographie nur für einen geringeren Teil junger Menschen eine Orientierung. Die Bewältigung der Entwicklungsaufgaben der Jugendphase muss zunehmend ohne gesellschaftliches Orientierungsmuster individuell geschafft werden.

X.Traumjob. Zukunftperspektiven

                                                             

Wenn ich einmal groß bin, werde ich Lokomotivführer, Modedesignerin oder Schlagerstar! Als Kinder erträumen wir uns alle möglichen Wege und sind abwechselnd Rennfahrer, Koch, Indianer oder Baggerfahrer. Größer, erwachsener stehen wir vor der Frage, in welch einem Beruf wir wirklich arbeiten wollen. Uta Glaubitz, Autorin und Berufsfindungsexpertin, erklärt im Zukx-Interview, warum es so wichtig ist, den Job zu finden, der wirklich zu uns passt.

Studenten beschäftigen sich lieber mit den zunächst anliegenden Aufgaben, der nächsten Hausarbeit, ihrer Diplomarbeit. Nach dem Diplom muss man erst einmal einen Job finden und Geld verdienen. Oft dauert es nach dem Abschluss noch Jahre, bis sie überhaupt über die Berufsfindung, also die Frage „Was will ich beruflich wirklich machen?“ nachdenken.

Da diese Frage aber Selbstreflexion, also das Nachdenken über sich selbst, beinhaltet, haben die meisten Leute Angst davor und schieben eine Auseinandersetzung damit gern auf.

Nur eine Banklehre zu machen, wenn man Bankdirektor werden will, sonst nicht! Viele Abiturienten beginnen eine Banklehre, weil sie meinen, das wäre eine gute Grundlage für alles. Ich finde, das ist eine gute Grundlage, wenn man Bankdirektor werden will. Aber für Kinderbuchautor, Berufsberater oder Sportjournalist, eben nicht.

Wichtig ist es erstens, überhaupt erst einmal zu kapieren, dass es eine wichtige Frage ist. Also: Nicht einfach irgendetwas zu machen, weil es sich gerade anbietet. Am besten auch nicht auf Eltern zu hören, weil Eltern eben keine Berufsberater sind.

v    Zukunftperspektive

Ohne Arbeit gibt es keine Einbindung in die Gesellschaft. Dieser Satz gilt für Jugendliche ohne Einschränkung. Darüber hinaus wollen junge Menschen nicht nur Arbeitslosigkeit vermeiden, sie wünschen sich auch eine befriedigende Beschäftigung. Sie wissen, dass Beschäftigung ein Schlüsselfaktor für den sozialen Zusammenhalt und notwendige Basis für die Finanzierung der Solidarität in der Gesellschaft und zwischen den Generationen ist. Jugendliche wünschen eine Stärkung der Sozialgesetzgebung, in der ihre spezifischen Schwierigkeiten berücksichtigt werden. Zurzeit verschlechtern sich die Bedingungen sowohl bei der Arbeitsplatzsuche als auch bei den Arbeitsbedingungen und der Bezahlung. Zahlreiche Jugendliche haben oftmals ein unsicheres Beschäftigungsverhältnis. Der Arbeitsmarkt fordert immer mehr technologische Kompetenzen, aber auch Berufserfahrung, Flexibilität und Mobilität. Der Übergang von der Schule zur Arbeit ist zum Hindernislauf geworden. Die wirtschaftliche Abhängigkeit von Jugendlichen hat zugenommen. Nach wie vor werden Menschen aufgrund ihrer Rasse, ihres Geschlechts oder Alters diskriminiert. Die Jugendlichen werfen Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft vor, nicht genug für die gesellschaftliche Eingliederung von Jugendlichen zu tun.

                                                                       

                                          









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