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Deutschland in Stückchen serviert

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 Deutschland in Stückchen serviert


1  Bayerische Spezialitäten

            Die bayerische Küche wurde im Laufe der Zeit sehr beliebt von den Touristen. Jährlich besuchen Millionen Menschen die Hauptstadt Bayerns, München, und werden sowohl von dieser als auch von ihre kulinarische Aspekte positiv überrascht.

            Schon seit langer zeit war Bayern ein gastronomisches Zentrum Deutschlands. Diesen Status hätte sie sich nicht erwerben können ohne die fruchtbaren Böden und das gute Klima, die wesentlich einen wichtigen Einfluss auf die bayerische Küche hatte. Somit war Bayern schon immer reichhaltig und man aß aus diesem Grund täglich Fleischgerichte wie die gewaltigen Kalbshaxen, die fast zu einem Nationalsymbol wurden. Einer anderen bayerischen Spezialität  gelingt es sogar über die Grenze zu schaffen. Es ist die Rede über die Weißwurst, die man in alle Gaststätten Bayerns findet. Die Weißwurst sieht zwar nicht so gut aus doch ihr Geschmack beweist genau das Gegenteil. Die Weißwurst wird mit süßem Senf serviert und damit das perfekte Gericht entsteht sollte man sich auch ein Maß Weißbier bringen lassen. Die Bierwurst gehört auch zu den bayerischen Delikatessen. Der Name kommt nicht von den Zutaten die eine Bierwurst enthält, sondern aus dem Grund, dass man sie häufig mit Bier serviert. Die Vielfalt der Speisen kann man auch bei den Knödel bemerken. Semmelknödel, Kartoffelknödel, Leberknödel findet man an jeder Ecke und deswegen  gibt es einen für jeden Geschmack.

            Zwar kann man behaupten, dass die bayerische Spezialitäten bei Fleischgerichte wie Schweinsbraten (beziehungsweise Scheinshaxe), Spanferkel oder Kalbfleisch liegen. Die natürliche Vorliebe für Fleisch, beziehungsweise Kalbfleisch, wurde zum Hauptthema des XX. Jahrhunderts. Die meisten Menschen haben nichts mit den Gewohnheiten der Einheimischen doch eine kleine Menge Kritiker behaupteten im 1907: ‚Die Münchner Küche dreht sich in der Hauptsache um das <Ewig Kälberne>. In keiner Stadt der Welt wird so viel Kalbfleisch konsumiert wie in München‘.

            Die Nudeln mit Schweinshaxen gelten ebenfalls als typisch bayerisches Regionalgericht. Trotz der frohen Liebe am Fleisch gibt es auch Käsearten  die für ihren leckeren Geschmack sehr berühmt wurden. Ein Beispiel dafür, wäre die Leberkäse, die man in jedem bayerischen Haus finden wird. Eine Mahlzeit in Bayern könnte aus einem Spiegelei und eine große Scheibe Leberwurst bestehen.  

            Auf jedem Fall kann man behaupten, dass die bayerische Küche eine vielfältige Menge an Spezialitäten besitzt und dass sie aus diesem Grund jeden Geschmack treffen wird. 

2  Die schwäbische Kϋche

Wegen dem steinreichen Boden den man auf der schwäbischen Seite fand, konnte man keine Viehzucht in gröβeren Massen treiben. Aus diesem Grund konnten sich nur wenige Menschen Fleisch leisten, meistens galt Fleisch als ein Herrenessen. Somit entwickelte sich die schwäbische Kϋche eher einfach und bodenständig. Jedoch kennzeichnet sich die schwäbische Kϋche auch fϋr ihre verschwenderische Art inder Eier und Butter nie gesparrt werden.

Ein typisch schwäbisches Gericht sind die Spätzle die als das absolute Grundnahrungsmittel in Schwabenland gelten. Es gibt eine groβe Vielfalt an Nudelgerichten und auch eine spezielle Art sie vorzubereiten. Wie es hauptsächlich in Schwabenland vorgeht wird der Teig auf das Spätzlebrett gelegt und mit dem Spätzleschaber schabt man kleine Teigstϋckchen  vom Brett direkt ins kochende Wasser hinein. Die berϋhmten Spätzle dϋrfen zu fast keinem schwäbischen Gericht fehlen und werden somit als ein Nationalgericht gesehen. Ein Späzlegericht welches in der schwäbischen Kϋche serviert wird sind Linsen mit Saitenwϋrstchen und Spätzle. Jedoch wird dieses Essen nicht typisch schwäbisch sein ohne die berϋhmte schwäbische Sauce die aus Speck, angebratene Zwiebeln und eine dunkle Mehlschwitze besteht.

            Der Gaisburger Marsch ist eine schwäbische Eintopfspezialität die aus Rindfleisch, Spätzle und geschnitzelte Kartoffeln besteht. Zwar schmeckt dieses Gericht nicht nur gut sondern hat auch eine interessante Entstehungsgeschichte bei denen das Militär eine wichtige Rolle spielt. Die erste Theorie besagt dass es sich in der Stadt Gaisburg einen Wirtshaus befand in denen die gaisburger Offiziere jeden Tag marschierten um das leckere Gericht zu essen. In der zweiten Theorie wird man erzählt, dass es den Ehefrauen  erlaubt wurde ihren gefangenen gaisburger Männer ein Eintopf pro Tag zu kochen. Damit diese nicht verhungern enthielt der Eintopf nahrhafte und leckere Zutaten.  Der Name blieb bis heute noch derselbe und die Berϋhmtheit dieses Gerichtes verschwand ebenfalls nicht.

            Das berϋhmte schwäbische Kartoffelsalat ist eines der leckersten Speisen Schwabens. Niergendswo wird ein Kartoffelsalat so gut vorbereitet wie in Schwaben und das liegt daran das es nicht mit geschmackszerstörende Zutaten entsteht sondern es besteht nur aus Kartoffeln, eine Zwiebel, Essig, Öl, Salz, Pfeffer und heiβe Fleischbrϋhe.  Falls man in Schwabenland ankommt sollte dieser traditionelle Gericht unter keine Bediengungen aus der Speisekarte fehlen.

            Somit ist die schwäbische Kϋche ein unvergesserliches kulinarisches Erlebnis, denn fϋr die Schwaben ist das Essen nicht nur eine Notwendigkeit sondern eine Lebenseinstellung inder man Herz und Seele reinlegt.



3  Rheinland in einem Biss

Rheinland ist ein vielfältiges Bundesland sowohl fϋr seine Geschichte und turistische Anziehungskraft als auch fϋr die kulinarischen Aspekte.

Das Besondere an Rheinland ist die Tatsache, dass es ein berϋhmter Weinanbaugebiet ist. In ganz Deutschland gibt es keine engere Beziehung zwischen den Einheimischen und dem Anbau des Weines als in der rheinländischen Umgebung. Insgesamt gibt es sechs Weinanbaugebiete in denen man regelmäβig Wein produziert. Aus diesem Grund werden die meisten Gerichte mit Wein aromatisiert. Dieses verleiht dem Essen einen einzigartigen Geschmack welches man nur im Rheinland genieβen kann.

Typisch rheinländisch ist auch die Vielfalt an Wurstspezialitäten wie Leberwurst, Blutwurst oder Bratwurst. Diese werden mit Kartoffeln serviert denn die Rheinländer essen Kartoffeln sehr gern. Ein beliebtes Kartoffelgericht ist der Kartoffelkuchen, Dippekuchen genannt,  welches man mit Apfelmus gereicht wird.

Eine sehr beliebte Speise die als traditionell gesehen wird, ist das sogenannte „Himmel und Erd“ welches aus Apfeln und Kartoffeln besteht. Fϋr ein Ausländer wϋrde diese Kombination nicht appetitlich scheinen, jedoch muss man es nur versuchen um herauszustellen das  es gar nicht ϋblich schmeckt. Seinen Namen verdankt man den Zutaten aus dem er besteht, denn die Apfeln „wachsen“ im Himmel während die Kartoffeln „auf der Erde“ liegen. Diese werden zu einem Pϋree vermischt und mit Blutwurst und gebratene Zwiebeln serviert.

Rheinland besitzt auch ein Gericht welches ebenfalls einmalig in Deutschland ist. Zwar heiβt dieses Gericht der „Rheinische Sauerbraten“, den man auf jeder einheimischen Speisekarte finden kann. Das Besondere an dieser Spezialität ist die Tatsache, dass es aus Pferdefleisch besteht. Heutzutage wird es jedoch immer schwerer echtes Sauerbraten zu finden aber die natϋrliche Vorliebe der Rheinländer fϋr dieses Gericht bringt uns dazu zu glauben dass jeder die Chance haben wird aus dieser ungewöhnlichen Speise zu kosten.

4  Traditionelles Essen aus dem Saarland

         Saarland wird als die beste Kϋche Deutschlands genannt. Diesen Namen verdienten sich die Saarländer sowohl fϋr ihre bekannten Weine als auch fϋr die geschmackvolle Kϋche. Die erfolgreichsten Köche und „Sterne-Kϋchen“ finden hier ihre Heimat. Eine Studie besagt, dass es sich in Saarland die gröβte Dichte in der Sterne-Gastronomie-pro Einwohner- gibt. Hier entstanden die ersten Feinschmeckrestaurants in denen man die Kunst des Kochens genieβen konnte. Da meistens die Liebe durch den Magen geht, wird man sich unvermeindlich in Saarland verlieben. Die Gerichte die man hier findet sich einzigartig un sehr vielfältig.  Die Saarländer essen nicht nur gut, sondern auch ihre Lebensart ist sehr froh und feierlich. Bei ihnen spielt das Essen eine ganz wichtige Rolle und sie sind sehr offen fϋr das Neue wenn es um das Essen geht.

Das Gefillde, Gefillde Knepp wie es in Saarland genannt wird,  sind Kartoffelklöβe die mit  Hackfleisch und grober Leberwurst gefϋllt werden. Hoorische sind auch eine Art Gefillde die aber mit Specksahnensoβe und Sauerkrat gegessen werden. Der Name bedeutet „Haarige“ und weist auf die Oberfläche der Klöβe zu, die sehr rau bleibt.

Ein saarländisches Gericht welches es sogar ϋber die Grenze schaffte sind die sogenannte Dibbelabbes. Dieses ist eine Kartoffelspezialität die man mit rohe Kartoffeln, Zwiebeln, Dörrfleisch (Räucherspeck) und Eier zur einer Masse vermengt werden. Je nach Rezept wird noch Knoblauch oder in Ringe geschnittener Lauch, hinzugegeben. Die Dibbelabbes gehört zu der Gourment Kϋche und wird als eine sehr feine saarländische Spezialität angesehen.




            Der Schwenkbraten ist das heimische Nationalgericht der Saarländerinnen. Neben der Lyoner hat der Schwenkbraten die Mägen der Saarländer erobert.  Zwar wird dieser mit ausgebeintes Kammfleisch,  Zwiebel, scharfer Senf, saarländisches Bier oder Cognac vorbereitet und danach viel gewϋrzt. Die Schwenkbratensaison ist die eigentliche saarländische Jahreszeit. Sie beginnt an Aschermittwoch und endet am 1. Advent. Auf jedem Dorffest und auf vielen Privatgrundstücken kann man ihn erschnüffeln -an fast allen Wochenenden. Der appetitanregende Duft zieht einen in die richtige Richtung.

            Die Tatsache, dass es bei den Saarländer die Freude am Kochen angeboren ist, kann man auch aus deren Essen nachvollziehen. Saarland ist eine wichtige Station in unsere kulinarische Reise und darf somit nicht unbeachtet verpasst werden.

2.5            Wϋrstchen aus Thϋringen

Thüringen zählt zu einem der reizvollsten Bundesländern Deutschlands und ist neben seiner Bratwurst und den Thüringer Klößen für viele Spezialitäten bekannt.  Die Thϋringer Bratwurst zählt als die Nr.1 bekannteste deutsche Spezialität. Dank dieser natϋrlichen Vorliebe der Thϋringer fur die Bratwurst, wurde hier das erste Bratwurstmuseum Deutschlands eröffnet. Thϋringen kann man als das Paradies der Fleischesser nennen denn in ganz Deutschland gibt es keine andere Regionalküche die so viele eigenständige Fleischgerichte besitzt. Hier findet man sowohl herzliche Gastlichkeit als  auch einen stillvollen Service. Dessen Einwohner sind sehr freundlich und offen und das wird auch in ihre deftige Kϋche reflektiert.

Es gibt mehrere Wurstarten die spezifisch fϋr diese Gegend sind wie die Rostbratwurst, die Leberwurst oder die Rotwurst. Die Rostbratwurst findet man das ganze Jahr lang, an jeder Ecke, zu jeder Stunde folglich fehlt sie von keinem Volksfest, Gartenparty oder von keinem einheimischen Tisch. Sie sind sehr beliebt  und haben es sogar ϋber die Grenze geschafft. Zu diesem Zeitpunkt gehört dieses traditionelle Gericht zu den europäisch geschϋtzten Markenprodukte. Ebenfalls hat man historische Dokumente gefunden in denen die Rostbratwurst vorkommt und somit bewies man, dass diese eine 600-jährige Tradition verweist.

            Eine weitere Spezialität aus Thϋringen sind die Thϋringer Klöβe. Das Besondere an diese Klöβe liegt daran, dass sie sowohl aus rohen als auch aus gekochten Kartoffeln besteht. Leider ist die Vorbereitung dieses Gerichtes nicht leicht und man braucht viel Übung damit es klappt. Frϋher wurde geachtet dass die zukϋnftige Braut Klöβe machen kann denn die Liebe ginge halt durch den Magen! Am Besten serviert man die Klöβe mit einem kräftigen Braten wie Rouladen und Sauerbraten.

            Die Thϋringer Stollen, ein traditioneller Gebäck, auch Schnittchen genannt, ist ebenfalls wie die Rostbratwurst sehr alt und urkundlich erwähnt und zwar seit 1329. Bei dessen Entstehung wurde es als eine Fastspeise erdacht und deswegen bestand es nur aus Mehl, Hafer und Wasser. Jahrhunderte lang blieb das Rezept unverändert bis zwei Brϋder das Gebäck zu trocken fanden. Somit entstanden die neuen Stollen bei denen zusätzlich Milch, Butter, Fett und andere aromatisierende Zutaten vorkommen.

            Falls man in Thϋringen ankommt, wird man bestimmt von der Gastlichkeit und deren gepflegten Gatronomie beeindruckt. Ob rustikal oder gutbϋrgerlich, in Thϋringen findet jeder etwas fϋr seinen Geschmack.

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